Aufruf zum ersten BardenThing im Harz

Liebe Barden und Musikerfreunde,
ich möchte Euch zum 1. BardenThing im Harz zur Tag und Nacht Gleiche einladen.
Auf diesem Thing möchte ich mit Euch eine Art Vorbereitung zum großen Bardenthing um Ostara herum begehen.
Gleichzeitig auch ein wenig die Frage bewegen, was Barden heute sind und was sie unter Umständen nicht sind.
Ich möchte mit Euch ein paar wichtige Dinge teilen im Rahmen dieser Zeit, die wir da eben miteinander haben.
Den allgemeinen Zeitplan  findet Ihr hierFür weiteres nehmt bitte Kontakt mit mir auf.
Im folgenden mein Aufruf, der in Kürze im Musikermagazinen erscheinen wird und an alle großen Musikschaffenden Deutschlands gerichtet ist.
Mein Plan ist, aus dieser öffentlichen Präsenz dann genügend „VollerwerbsBarden“ zu rekrutieren, um einen wirklichen Wandel in Deutschland auf den Weg zu bringen.
Soweit erst einmal.
In Kürze mehr
von Herzen Eloas
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Einladung & Aufruf  zum großen Bardenthing auf Burg Ludwigstein

Dieser Aufruf geht an alle Bardenfreunde und Kollegen der Dichter & Denker Gilde
an alle Musiker, die sich der Bardenkultur verbunden fühlen und wissen,
wir stehen nun an einer Zeitschwelle, wo es gilt aus der Notwendigkeit der gegenwärtigen Ereignisse heraus die Not zu wenden.
Die Welt steht seit Zeiten in kriegerischen Auseinandersetzungen und seit knapp einem Jahr wissen es viele: wir befinden uns im Krieg.
Die Politiker reden, die Presse hetzt und die Barden schweigen.
Letztes Jahr konnte ich viele neue analoge also netzunabhängige Kontakte knüpfen zu Künstlern, Philosophen, und Geistlichen aller Farbenvielfalt.
Bei allen hörte ich den gleichen Tenor: wir müssen uns nun zu Wort melden, wir müssen raus auf die Strassen und Plätze und unseren Platz wieder einnehmen.
Ein Geistlicher aus Irland, der Abt eines großen Klosters sagte zu mir: „die Barden und Poeten der Welt müssen wieder ihren angestammten Platz einnehmen, der ihnen von den Medienkonzernen und von Hollywood leise still und heimlich aus der Hand genommen wurde. Dieser Platz ist der, der empathischen Geschichtsschreibung. Seit Jahrtausenden haben Barden und Poeten der Welt in Reimen, Gedichten, Balladen, Geschichten und Liedern die Geschichtsschreibung in sehr reiner Form für uns lebendig gehalten. Diese Arbeit ist unser kulturelles Erbe und Gedächtnis.

Wir finden sogar Bücher aus der jüngeren Geschichte komplett in Reimform von der Zeit der Völkerwanderungen bis kurz vor den 1. Weltkrieg.
Wir können davon ausgehen, dass die Barden durch ihre bis zu 13 Jahren andauernde Ausbildung moralisch so gefestigt waren, dass sie empathisch und unbestechlich an der Wahrheit orientiert schrieben. Das war ihr Berufsethos.
Das können wir von den heutigen Journalisten nicht behaupten. Zwar haben auch sie einen moralischen Kodex, unbeeinflusst an der Wahrheit orientiert zu schreiben, doch kollidiert der heute mit den Interessen der Finanziers der Blätter, für die sie schreiben.
Und die Barden und Poeten schweigen !
Wo sind sie die Liedermacher unserer Zeit ?
Die Philosophen, Dichter und Denker.
Gibt es sie nicht mehr ?
Oder eigen-brödeln sie jeder für sich vor sich hin ?
Mir scheint letzteres zutreffend.
Denn natürlich haben wir auch heute immer noch  große wie  kleine Vordenker und Vorsänger im Land – der Landessprache durchaus mächtig, durchaus stimmgewaltig, jedenfalls nicht gerade sang und klanglos.
Doch fehlt uns die Brüderlichkeit !
Genauso wie unser Wirtschaftssystem den Begriff der Freiheit mißbraucht, (denn der Begriff der Freiheit kann nur auf das Geistige angewandt werden, dass, wonach sich jeder Mensch ausrichtet)  und nicht mehr brüderlich im gemeinsamen Wettbewerb steht, stehen auch wir Dichter und Denker nicht mehr in brüderlichem Wettbewerb, sondern in Konkurrenz zueinander.
Dies entstand durch die Kommerzialisierung der Kunst.
Egal ob ein Reinhard Mey, ein Konstantin Wecker, ein Gerhard Schöne, ein Eloas Lachenmayr, eine Bettina Wegner eine Ina Deter oder ein Xavier Naidoo. Sie alle machen ihr eigenes Ding im täglichen Überlebenskampf des Show-business.
Dabei war es genau das, was die Gilde der Barden und Poeten früher so stark gemacht hat – das brüderliche Zusammentun.
Eine Bruderschaft, eine Schwesternschaft, eine Geschwisterschaft kann nur ohne Neid und Dünkel, ohne Übervorteilung des Einen und Benachteiligung des Anderen entstehen. Großmut, Bescheidenheit, Freigebigkeit und Hingabe wären einige der Tugenden die wir als Barden meditieren könnten um diese Qualität zu erlangen, die ein Orpheus sich durch die Barden-Triaden errungen hatte.
Deshalb rufe ich nun alle Dichter und Denker zum „Klub der erwachten Dichter“, zum „Barden-Thing“ zusammen, um uns wieder geschwisterlich zu vereinen. Nur aus dieser geeinten Kraft heraus können wir die Stimme des Friedens laut erschallen lassen, wenn wir ins gemeinsame Horn blasen.
(Worte sind Schall und Rauch. Möge mir der Pathos der Worte verziehen werden und am Inhalt hören, worum es mir geht.)
Mir ist bewusst, mit welcher Unterschiedlichkeit wir möglicherweise weltanschaulich, stilistisch und auch von unserer Profession her, aufeinander treffen.Doch das könnte genau die Analogie des Ganzen wiedergeben. Wenn wir in unserer Unterschiedlichkeit in bester friedlicher Absicht zusammenkommen, in der Aufgeschlossenheit und Achtung vor der fragilien Andersartikeit und Fremdheit  des Anderen, dann bilden wir ein Modell für Wandlung des Volksbewusstseins.
Wir sind alle Volksmusiker im besten Sinne. Wir sind aus dem Volk geboren, und sprechen ihre Sprache. Egal welches musikalische Genre wir tatsächlich bedienen, so sind wir doch die Stimme des Volkes. Das dürfen wir dabei nicht außer Acht lassen.
Die Dichter und Philosophen waren immer die Vordenker des Bewusstseinswandels eines ganzen Kulturkreises.
Wenn wir diese Achtung vor dem Fremden vorleben können, dann werden sich auch die Ziele einer Pegida Bewegung anders formulieren, die ja sowieso wie mache bereits ahnen gar nicht aus dem Volk heraus entstanden ist, sondern ein Instrument der Spaltung von ganz anderer Ebene her. Wenn ich auch die spaltende Botschaft der Bewegung die schon im Namen zum Ausdruck kommt absolut verurteile  so finde ich es immerhin beachtlich, dass Menschen überhaupt auf die Strasse gehen um ihren Unmut über bestehende Verhältnisse öffentlich zu äußern, wenn auch unter falscher Fahne und mit der falschen Botschaft. So muss eine Volksbewegung auch konsequent inhaltlich gedacht werden. Und da kann in aller Konsequenz nur gesagt werden „NIE WIEDER KRIEG“.
Denn diese Flüchtlinge kommen doch nicht freiwillig hierher, sondern aus größter Not, als Opfer von Kriegen, die wir sogar mit unseren Waffen und unseren Soldaten führen helfen. Selbstverständlich müssen wir den Flüchtlingen Asyl gewähren, aber um so lauter muss die Botschaft des Mitgefühls in aller Konsequenz von uns formuliert werden:  
NIE WIEDER SOLL KRIEG VON DEUTSCHEM BODEN AUSGEHEN.
Glaubt Ihr, dass wir darin einen gemeinsamen Nenner finden können – etwas unspaltbares, das wir uns in dieser friedenswilligen Botschaft an das deutsche Volk und ferner an unsere Nachbarn wenden können ?
Könnten wir eine Bewegung, ein „Klub der erwachten Dichter“ werden, der geeint da steht und diese Botschaft wie ein Leuchtfeuer, ein Notfeuer, ein Elmsfeuer in die Nacht sendet ?
Könnten wir unsere Bedenken um Publicity, Guten Ruf, Vereinbarkeit, also das gesamte Bedenkenträger-Paket für diesen Moment über Bord werfen und gemeinsam auftreten ?
Zunächst stelle ich mir vor, dass wir uns begegnen zum sog. Barden-Thing und ein gemeinsames Manifest formulieren. 
Dann würden wir an vielen verschiedenen Orten von sehr kleinen bis zu sehr großen Veranstaltungen in diesem Geiste durchführen. Bewusst nehmen große Musiker kleine Musiker in ihre Mitte und lassen auch diese zu Wort kommen.
Wir alle haben ein Friedenslied !

Hier mal einen kleiner lyrischen Eindruck

Seid also willkommen auf unserem großen Barden-Thing zur Gründung des „Klub der erwachten Dichter“:
Ablauf:
  • Einführung
  • Kennenlernrunde
  • Stoffsammlung
  • verfassen des Manifest
  • Feiern, singen, Ausklang
Der ORT  – die Jugendburg Ludwigstein ist ein historischer Ort der Jugendbewegung Europas. 1913 wurde hier von den Dichtern & Denkern der Romantik inspiriert das Meissner Manifest verfasst und die Wandervogel-Bewegung offiziell gegründet.
Diese Bewegung hätte zur Verhinderung des 1. Weltkrieges beitragen sollen, da in ihrem Manifest sich der Respekt vor der Andersartigkeit des Anderen und die Toleranz und Friedensliebe ausdrückte.
Leider wurde diese Bewegung dann viele Jahre später durch das Machtregime des dritten Reiches mißbraucht.
Um so wichtiger war die Nachkriegsarbeit auf Burg Ludwigstein, um dort wieder eine auf demokratischen und Prinzipien aufbauende Gemeinschaft aufzubauen.
Die Zeit würden wir nach Ostern also ab Ostermontag ansteuern.
Genaueres folgt in Kürze
Herzliche Grüsse vom Bodensee
Jens Eloas Lachenmayr
Komponist, Liedermacher, Barde der Neuzeit
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Über Maik

http://www.weda-elysia.de/aruna-maik

Veröffentlicht am 9. Januar 2015 in Bardenkurier und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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